13. September 2017 - Dorfgeschehen

Quelle: OZ Alsfeld 13.09.2017

Hauch von Daktari lässt grüßen

BUSCHTAXI-TREFFEN Beeindruckende Offroad-Fahrzeuge aus ganz Europa bei dem jährlichen Treffen in Storndorf

STORNDORF - (gma). Es herrschte geschäftiges Treiben am Sonntagmorgen im Container der Organisation des 16. Buschtaxi-Treffens in Storndorf. Alexander Wohlfahrt, Organisator des Events, stand gut gelaunt inmitten einer Traube von Teilnehmern und unterhielt sich angeregt. Ebenso war sowohl den Teilnehmern als auch den zahlreichen Besuchern die gute Stimmung anzumerken - teilweise ein wenig übernächtigt, aber alle freundlich und entspannt. Die ersten Teilnehmer verabschiedeten sich bereits, hatten sie doch teilweise Heimfahrten von mehreren tausend Kilometern vor sich.

Auf dem Gelände von Jürgen Stehr, auf dem auch der Rallyesprint seine Heimat hat, sowie einigen angrenzenden Wiesen standen am Wochenende rund 1000 Offroad-Fahrzeuge vieler Hersteller und Größen. Aus 20 Nationen von Spanien bis Finnland und Frankreich bis Weißrussland waren die Teilnehmer nach Storndorf gereist. Für die Globetrotter und Offroadbegeisterten hatten Wohlfahrt und sein Team ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Von Reiseberichten, Technik- und Reparatur-Workshops über Seminare zur Navigation oder sogar "Kochen unterwegs" bis hin zur Nutzung der Seilwinde zur Selbstbergung.

Beim Rundgang über den Platz war ein Gewirr aus vielen Sprachen allgegenwärtig. Dänen neben Belgiern, Polen neben Deutschen und Franzosen. Wohin das Auge reichte, war eine einzige große Gemeinschaft von Gleichgesinnten zu sehen. Sie tauschten Erfahrungen aus, gaben Reiseberichte zum Besten und informierten sich bei den rund 40 Firmen, die ihre Aus- und Umbauten, spezielle Technik oder Zubehör anboten. Alle verbrachten eine schöne Zeit zusammen.

Wohlfahrt sprach von einer großen Familie, die seit sechs Jahren nach Storndorf komme und für drei Tage das größte Buschtaxi-Treffen und eines der größten Offroad-Treffen Europas lebe. Von den rund 1000 Fahrzeugen waren etwa 85 Prozent Toyota-Fahrzeuge und von den Toyota-Fahrzeugen etwa 75 Prozent vom Modell Land Cruiser. Der Land Cruiser, der von seinen Fans liebevoll irgendwann mal zum Buschtaxi umbenannt wurde, stand im Mittelpunkt des Treffens. Wie auch Modelle von anderen Herstellern gab es die Buschtaxis in den ungewöhnlichsten Ausführungen. Jeder Teilnehmer oder auch die zahlreichen Besucher konnten die Fahrzeuge eingehend betrachten und bestaunen. Von uralten Modellen aus der Anfangszeit bis hin zu modernen Ausführungen mit aktueller Technik. Die An-, Auf- und Umbauten der Fahrzeuge waren fast genauso vielfältig wie die Fahrzeuge selbst.

Viele der rund 2000 Teilnehmer hatten mit ihren Fahrzeugen schon alle Erdteile bereist und dem einen oder anderen sah man das Globetrotter-Gen an. Auf die Frage, warum Wohlfahrt nun schon seit einigen Jahren nach Storndorf kommt, nannte er gleich fünf Gründe: Storndorf liege nahe an der geografischen Mitte Europas. Die Erreichbarkeit sei optimal, das Gelände, die Landschaft und die Aufnahme durch die Bevölkerung des Orts wunderbar. Es sei ein tolles Zusammenkommen mit dem Ort und den Menschen. Er wünsche sich, dass sein Buschtaxi-Treffen solange nach Storndorf kommen könne, so lange er es organisiere. Und seine Gäste würden es genauso begrüßen.


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