23. September 2016 - Dorfgeschehen

Fast verschwunden...

Es gibt Dinge, die vor Jahren noch ganz selbstverständlich zum Alltag dazu gehörten. Doch nach und nach verschwinden sie und manch einer kennt sie schon gar nicht mehr. In regelmäßigen Abständen werden wir diese Dinge aufspüren und aus ihren Verstecken holen...

Der handgeschriebene Brief

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Dieser handgeschriebene Brief ist über 250 Jahre alt. Sofern man noch gelernt hat die alte deutsche Schreibschrift zu lesen, kann man ihn auch heutzutage noch entschlüsseln.

Es ist ein Brief mit christlichen Versen und Segenswünschen zur Taufe. In der Grußformel am Ende heißt es "Gottes gnade, Treu und güthe, Liebes Käthgen dich stets behüte,..."

Persönliche Nachrichten und Grüße von heute erfolgen meist über Email, Whatsapp und andere Nachrichtendienste. Es sind im Vergleich zum handgeschriebenen Brief doch recht vergängliche digitale Schriftstücke. Da kann man sich schon sicher sein, dass diese Dokumente nach fast drei Jahrhunderten wohl nicht mehr abrufbar und lesbar sind.

Ein handgeschriebener Brief braucht Überlegung und Zeit. Aber dafür ist er auch etwas Besonderes und Persönliches. Ich greife den alten Slogan der Deutschen Post auf und sage: Schreib mal wieder! Der Empfänger wird sicherlich sehr überrascht sein und sich dennoch über diese "Slow-Message" freuen.

Du brauchst dafür nicht mal extra einen Briefumschlag zu suchen. Hier gibt's die Anleitung für einen Faltbrief. Einfach die Grüße auf ein A4-Papier schreiben, den Brief zum Umschlag zusammenfalten, mit der Briefmarke verschließen und ab geht die Post!

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Vielleicht schickt uns ja mal jemand ein schönes handgeschriebenes Herbstgedicht - wir würden uns freuen!

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