28. Oktober 2016 - Dorfgeschehen

Fast verschwunden...

Es gibt Dinge, die vor Jahren noch ganz selbstverständlich zum Alltag dazu gehörten. Doch nach und nach verschwinden sie und manch einer kennt sie schon gar nicht mehr. In regelmäßigen Abständen werden wir diese Dinge aufspüren und aus ihren Verstecken holen...

Das Welleneisen

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Wer von den Damen in den 20er und 30er Jahren "en vogue" sein wollte, kam um dieses Handwerkzeug nicht drumherum.

Das Welleneisen wurde genutzt, um den Damen handgelegte Wasserwellen auf ihr Haupt zu zaubern. Besonders in der Charleston-Zeit waren diese Wasserwelllen-Frisuren sehr beliebt. Das Eisen wurde im Herd oder auf einem kleinen Spirituserhitzer erhitzt, die leicht feuchten Haare entsprechend in die Zange eingelegt und das Eisen zu gepresst. So formte man Strähne für Strähne wellig. Damit die Wellen besser und länger in Form blieben, wurde auch gerne mal Zuckerwasser als Haarfestiger genutzt.

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Das Welleneisen in der Anwendung.

Ein herzliches Dankeschön an Sabrina und ihre Kundin für das Modeln!

 

 


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