24. August 2016 - Ortsgeschehen

Mit offenen Augen durch das Dorf

Zugegeben, bei uns in Storndorf gibt es keinen Eiffelturm, kein Schloss oder gar ein Unesco-Welterbe. Aber wenn man einmal genauer hinsieht, dann entdeckt man viele kleine "Sehenswürdigkeiten", die an dieser Stelle in unregelmäßiger Folge präsentiert werden sollen.

Heute: Lüft(e)lmalerei Teil 2 UPDATE

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Eine spezielle Kunstform der Fassadengestaltung in Bayern und Tirol ist die sogenannte „Lüftlmalerei", die man dort an Häusern und Kirchen bewundern kann. Aber auch in Storndorf kann man Wandmalereien entdecken, z.B. am Feuerwehrgerätehaus.

Die Malerei zeigt einen röm. Soldaten, der ein Feuer löscht. Vermutlich ist dort der heilige Christophorus dargestellt, der u.a. der Schutzheilige gegen Feuer- und Wassergefahren, Dürre, Hagel- und Unwetter ist. Er ist auch Patron der Reisenden und Gläubige beten zu ihm als Helfer gegen einen plötzlichen Tod. Somit deckt sein Patronat also viele Bereiche aus dem Aufgabenbereich der Feuerwehr ab und eine Darstellung dieses Heiligen ziert zu Recht die Fassade des Storndorfer Feuerwehrstützpunktes.

Dieses Bild an dem Feuerwehrgerätehaus soll wahrscheinlich den „Heiligen Florian" darstellen - nicht wie ursprünglich berichtet den „Heiligen Christophorus".
Florian und Christophorus gelten beide u.a. als Patrone gegen Feuergefahr und für die Feuerwehrleute. Während Florian jedoch üblicherweise als römischer Soldat mit einem Holzeimer dargestellt wird, sieht man den Christophorus mit einem (Jesus-) Kind auf der Schulter.

Vielen Dank der aufmerksamen Leserin für den Hinweis auf den Unterschied.


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