18. September 2016 - Ortsgeschehen

Mit offenen Augen durch das Dorf

Zugegeben, bei uns in Storndorf gibt es keinen Eiffelturm, kein Schloss oder gar ein UNESCO-Welterbe. Aber wenn man einmal genauer hinsieht, dann entdeckt man viele kleine "Sehenswürdigkeiten", die an dieser Stelle in unregelmäßiger Folge präsentiert werden sollen.

Heute: Kein Problembär

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In Berlin steht er an vielen Plätzen, der Bär: Aus Kunststoff oder Stein, einfarbig, bunt bemalt oder kreativ gestaltet. Schließlich ist er ja auch das Wappentier unserer Hauptstadt. Aber auch in Storndorf kann man dieses große Säugetier finden, dass hoch aufgerichtet hinter einer Mauer hervorschaut. In Natura könnte dieses Tier durchaus für den Menschen gefährlich werden. Angst braucht man vor dem Storndorfer Exemplar allerdings nicht zu haben. Er gehört nicht zu den"Problembären", denn er ist aus Holz geschnitzt.

Kaum zu glauben, dass Meister Petz auch einmal im Vogelsberg gelebt hat. Ein Blick in die Chronik von Stockhausen verrät, dass  1678 an der Stelle, wo heute die Bärenmauer steht, der letzte wild lebende Bär der Gegend erlegt wurde. Ein Denkmal/Tafel für den letzten frei lebenden Braunbären findet man übrigens auf Schloss Eisenbach.

Auszug aus der Chronik von Stockhausen:

  • Seit 1428 tragen die Riedesel das Gericht Stockhausen als fuldisches Lehen. Vorher gehörte Stockhausen zu Fulda.
  • 1428: Mit dem Tode des Ritters Röhrich war der Mannesstamm derer von Eisenbach ausgestorben. Der Ehevertrag seiner Tochter Margaretha von Röhrenfurt mit dem Ritter Hermann Riedesel wurde am 17. Januar geschlossen. Die Herrschaft der Riedesel begann.
  • 1678: An der Stelle, wo heute die Bärenmauer steht, wird der letzte wild lebende Bär der Gegend erlegt.

 


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