5. März 2019 - Kath. / Ev. Kirchengemeinde

„Kommt, alles ist bereit“

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„Kommt, alles ist bereit.“ Mit der Bibelstelle des Festmahls aus Lukas 14 haben die slowenischen Frauen zum diesjährigen Weltgebetstag am 1. März eingeladen.
Dieser Einladung folgten auch in Brauerschwend ca. 50 Frauen und Männer und feierten in ökumenischer Verbundenheit den Gottesdienst. Eingestimmt wurden sie mit besonderen Gaben aus dem Land zwischen den Alpen und der Adria und Bildern, die einen Einblick in die Kultur und die einzigartige Natur gaben.

Der Text für den Gottesdienst zeigte den Alltag der Frauen mit seinen Problemen: Mangelnde Ausbildung der religiös lebenden Menschen während des Sozialismus, Armut, Alkoholismus in den Familien und die Roma-Problematik als Beispiele. Das Land war ausgesucht worden, weil es als junge Demokratie mit kommunistischem Erbe eine interessante Rolle in Europa spielt. Es ist das erste Land des ehemaligen Vielvölkerstaates Jugoslawien, das der Europäischen Union beitrat. Obwohl es tiefe christliche Wurzeln hat, praktiziert nur gut ein Fünftel der Bevölkerung seinen Glauben.

Die zentrale Bibelstelle im Gottesdienst war das Gleichnis vom Festmahl aus dem Lukas-Evangelium. Dabei geht es um eine festliche Tafel, an der ganz viele Menschen Platz haben. Besonders all jene, die sonst ausgegrenzt werden wie Arme, Geflüchtete, Kranke und Obdachlose. Die Künstlerin Rezka Arnuš hat dieses Anliegen im Titelbild des Weltgebetstages symbolträchtig umgesetzt: Wir sind eingeladen, uns mit allen Menschen, rund um den Globus, an einen Tisch zu setzen und Platz zu machen, besonders für die, die niemand „auf dem Schirm hat".

Bei der anschließenden Agape-Feier mit Brot und Trauben wurde der Wunsch nach gemeinsamer Tischgemeinschaft der christlichen Kirchen bekräftigt.
Mit der diesjährigen Kollekte unterstützt die Weltgebetstagsbewegung aus Deutschland Menschenrechtsarbeit in Kolumbien, Bildung für Flüchtlingskinder im Libanon, einen Verein von Roma-Frauen in Slowenien und viele weitere Partnerinnen in Afrika, Asien, Europa und Lateinamerika.

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Beim abschließenden Treffen im Gemeindehaus war bei traditionellen Broten und landestypischen Speisen ein weiteres Zeichen der Gastfreundschaft und des Miteinanders zu spüren.

Beatrix Dymianiw


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