16. Mai 2018 - Ev. Kindergarten

Wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen ...

Märchenhafte Waldwoche für die Kindergartenkinder

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Dort, wo „Hase und Igel sich gute Nacht sagen“ war eine Woche lang der Spiel- und Lernort für die Kinder des „Hauses der kleinen Füße“. Es war eine spannende, interessante Zeit und obwohl nichts Spektakuläres passierte, waren die Kinder von den Geheimnissen des Waldes fasziniert.

Außerdem, immer wieder traf man Figuren aus der Märchenwelt: Schon zu Beginn konnte das außergewöhnliche Wohnmobil bewundert werden, dass buntbemalt Zwischenstation auf dem Wohnmobilplatz gemacht hatte. War hier „der“ unterwegs, „der auszog, das Fürchten zu lernen“ ?

Nicht weit davon entfernt konnte man an die „Bremer Stadtmusikanten" denken, denn hier grasten Esel und Pferde in einer Alters-Tier-Wg. Möglich gemacht von Frau Kaul, die sich um diese alten Tiere kümmert.
Schließlich näherte man sich dem Kugelberg und dort steht ja der „Zwergenwagen“ und dort soll auch der Freund der Kinder, der Kugelzwerg wohnen.

Förster Heier, der mit seinem Hund Lumpi die Vorschulkinder besuchte, wurde auch gleich gefragt, ob es in diesem Wald Wölfe gibt. Natürlich dachten die Kinder da an das "Rotkäppchen". Aber Heier klärte auf: „Ihr braucht keine Angst zu haben. Hier leben keine Wölfe. Es kann höchstens sein, dass einmal ein Wolf auf seiner Wanderung durch dieses Gebiet kommt.“

Förster Heier konnte aber berichten, dass er an einem Abend auf einem Hochstand 8 Rehe, einen Fuchs, zwei Hasen, Waldschnepfen und einen Bussard gesehen hat. Gemeinsam ging er mit den Kindern tiefer in den Wald und dort konnten sie die Spuren von Wildschweinen entdecken, sehen wo ein Rehkitz geruht hat, den Markierungen von Rehböcken auf die Spur kommen, Fledermaushöhlen betrachten und Spechthöhlen suchen. War nicht auch das "Schneewittchen" im Wald wilden Tieren begegnet?

Einer der Höhepunkte und Lieblingswege für die Wackelzahnkinder war der Gang durch den Gruselwald. Dort, im reinen Tannenwald ist es ganz dunkel und es geht steil bergab, auch soll sich in der Nähe das „Teufelstreppchen“ befinden. Aber wenn man diese gruselige Stelle geschafft hat, kommt man über die Brücke an eine ganz idyllische Stelle am Wannbach. Und genau, hier könnte die Stelle sein, wo das das "Rumpelstilzchen" wohnt und „Fuchs und Hase" sich gute Nacht sagen.

Die jüngeren Kinder probten im Wald ihr Märchenspiel für das Kindergartenfest und hatten viel Spaß mit der Seilrutsche, mit dem Bau einer Brücke und der Fertigstellung einer Hütte aus Zweigen.

Kurz und gut, die Kinder haben eine „märchenhafte Wald-Woche“ erlebt.

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