6. April 2019 - Ev. Kindergarten Storndorf

Quelle: OZ Alsfeld, 05.04.2019

Frühstücksteller auf Stöcken

Kruschel und Sebbo zu Besuch im Zirkus „Haus der kleinen Hände“ im „Dorf Storn“

kruschel

STORNDORF (lb). Kruschelig-grüner Monsterbesuch im evangelischen Kindergarten in Storndorf: Kruschel, das knuffige Zeitungsmonster unserer Zeitung, besuchte am Mittwoch mit seinem Freund „Sebbo“ – alias Sebastian Hartings – Vorschulkinder im „Haus der kleinen Füße“ in Storndorf und bescherte den Kindern ein fröhliches „Kruschel-Mitmach-Zirkus-Programm“.

„Kennt ihr einen Zirkus? Was passiert denn da? Habt ihr jetzt Lust auf Zirkus?“, ging Sebbo vor der Tür des Multifunktionsraumes in Gestalt eines Zirkusdirektors mit den Kindern der Bären- und Pinguingruppe auf Tuchfühlung. Natürlich war den kleinen Rackern ein Zirkus nicht fremd und sie hatten auch große Lust auf gute Unterhaltung. Kurzum tippelte der „Meister kindlicher Albernheiten“ mit den Kids als Pinguinkarawane zu den Manege-Plätzen im Raum. Das „Magic-Moment-Spaß-Programm“ konnte beginnen.

„Herzlich willkommen im Zirkus ‚Haus der kleinen Hände‘ im Dorf Storn“, forderte der Akteur sein junges Publikum mit Augenzwinkern und bewusst-gewählten Versprechern heraus und bekam sofort die richtige Ansage mit freudigem Gelächter zurück. „Donnerwetter, ihr seid ja gut dabei, und wisst schon eine ganze Menge“, staunte Sebbo über seine aufmerksamen Zuschauer.

Keineswegs fremd war etlichen Jungen und Mädels auch der „Kruschel“. „Den sehe ich manchmal in unserer Zeitung mit tollen Bildern“, freute sich ein quirliges Kerlchen über die Livebegegnung mit dem liebreizenden Freund der Kinder, während jener es sich inmitten der Kinderschar so richtig gemütlich machte. Sein plüschiger Begleiter spreche weder Deutsch noch Englisch, Türkisch oder Chinesisch. „Kruschel spricht ‚kruschelig‘ und isst morgens die Zeitung mit Nutella“, klärte Sebbo das Rätsel auf.

Im Zirkus gebe es für das Publikum wichtige Dinge zu tun wie Klatschen, leise sein und Zirkusschmetterlinge fliegen lassen, kitzelte der Künstler noch einmal den Bewegungsdrang seiner Zuhörerschaft und setzte nach mehreren Trockenübungen zum Öffnen eines alten Koffers an. „Was mag da wohl drinne sein?“, kochte die Neugierde im Zirkusrund. „Bälle, ein Tiger, ein Auto, ein Zirkusbabyelefant“, ließen die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf, derweil sie Sebbo eine große Portion an Mut zusprachen. Erschrocken aber sprang jener nach einem kurzen Öffnen des Kofferdeckels noch einmal zurück – glaubte er doch allen Ernstes, einen bunten Tücher-Schlangen-Schwanz in seinem Transportmittel gesehen zu haben. Die Gruppe konnte ihn beruhigen, im Koffer waren nur viele bunte Seidentücher zum Jonglieren. Getreu der Regel „Werfen – Fangen“ wurden schnell aus einem zwei, drei, vier – ganz viele. Im Nu flogen die Tücher in hundertfacher Stückzahl zum Jonglieren in die Luft, und die Kids kringelten sich vor Lachen.

„Zeit für ein Käsebrot“, forderte die Nummer vom Zirkusdirektor einen Bissen ins mitgebrachte Pausenbrot. Merkwürdigerweise aber steckte in der Brotdose ein kleiner Plüschkruschel und entfaltete in Kombination mit einem mitgebrachten „Nasenpopeligel“ seine volle Lach-Wirkung.

Zum Abschluss der Zirkusshow rotierten Frühstücksteller auf Stöcken von einem Kind zum anderen und kürten am Ende einen mutigen Kandidaten zu einem wahren Tellerkönig. Von null auf hundert hielt der große Tim vier Stöcke mit schwingenden Tellern am Leib und heimste sich für einen Moment den Beifallssturm seiner Kameraden ein. Zur Erinnerung noch ein Blitzlichtgewitter mit Kruschel – und die Kinder gingen „quietsch-vergnügt“ mit den Erzieherinnen um Leiterin Emilia Miller in ihre Gruppenräume.


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