24. Juni 2017 - Gemeinde Schwalmtal / Gemeindevertretung

Quelle: OZ Alsfeld

Einstimmig für Machbarkeitsstudie

VADENROD (cdc). Einstimmig haben die Schwalmtaler am Donnerstagabend in der Gemeindevertretersitzung für die Inauftraggabe einer Machbarkeitsstudie gestimmt. Darin soll geklärt werden, ob eine Gemeindefusion zwischen Feldatal und Schwalmtal für beide Seiten Vorteile bringt.

Über die Hintergründe wie einen Schuldenerlass des Landes Hessens in Höhe von 46 Prozent, die Erkrankung des Feldataler Bürgermeisters Dietmar Schlosser (FWG) sowie die bereits bestehende Zusammenarbeit innerhalb des Gemeindeverwaltungsverbandes (GW) informierte die OZ in der Donnerstagsausgabe ausführlich. Für Schwalmtal würde ein Zusammenschluss einen Schuldenerlass von rund drei Millionen Euro bedeuten, hob der Fraktionsvorsitzende der Bürgerliste Michael Schlosser hervor. Um Studieninhalte und weitere Details im Vorfeld zu konkretisieren, soll nach dem Willen der Schwalmtaler Lokalpolitiker ein Arbeitskreis mit Vertretern aus beiden Gemeinden gebildet werden.

Für kleine Irritationen hatte die Berichterstattung über das gleiche Vorhaben der Gemeinden Lautertal und Ulrichstein gesorgt. Bei einem Pressegespräch hatten die beiden Bürgermeister aus dem Altkreis Lauterbach deutlich gemacht, dass sie sich ebenfalls eine Fusion mit Feldatal vorstellen können, um eine größere Gemeinde zu bilden. Außerdem ärgerte sich Schwalmtals Bürgermeister Timo Georg (FW) über eine getätigte Äußerung über den GW. „Es wird um die Gemeinde Feldatal gebuhlt, sie ist aber durch den GW gebunden", erklärte Georg. Es sei für Feldatal sehr schwierig, aus dem Verband auszutreten, und zudem finanziell schmerzhaft. Jedoch sei es auch legitim, sich anderweitig umzuschauen. Außerdem dürfe selbstverständlich jede Gemeinde Machbarkeitsstudien erstellen lassen. „Ich erwarte ein klares Bekenntnis von Feldatal", machte Georg abschließend deutlich,

Kommentare   

+26 #1 Storndorfer 2017-07-01 07:13
Der Anfang vom Ende...
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