16. Februar 2021 - Förderverein Schule & Kindergärten

Quelle: OZ Alsfeld 16.02.2021

Besuche im Gardekostüm

Hauch von Fasching für alle Schwalmtaler Kinder / Aktionen für beide Kitas am Montag und Dienstag – STORNDORF ist am Faschingsdienstag dran

Garde

Desiree Donath vom Elternbeirat (links) reicht die Überraschungen an die Gardemädels zum Verteilen weiter

SCHWALMTAL (cdc). Überraschung für gleich 66 Kinder der Kita Pusteblume in Brauerschwend. In ihren Gardekostümen sind die Tanzgruppen Lollipops und Celebrations der IG Pappnasen von Haus zu Haus gezogen, um einen Flair von Fasching für die Jüngsten zu verbreiten. Dazu hatten der Förderverein der Kita und der Elternbeirat den Anstoß gegeben.

Zur Unterstützung hatten sich die IG Pappnasen gerne bereit erklärt. Dazu wurden Tüten mit Überraschungen gepackt und kurzfristig noch Masken gebastelt. Die widrigen Witterungsverhältnisse nahmen die Gardemädchen am Treffpunkt beim Nahkauf gelassen. Ihre Kostüme würden sie schließlich auch beim jährlichen Miniumzug tragen. Desiree Donath vom Förderverein hatte die Organisation übernommen. Neben den Geschenken verteilte sie die Listen mit Adressen der Kinder aus fast allen neun Schwalmtaler Ortsteilen, da auch ein paar wenige Kinder aus Storndorf den Brauerschwender Kindergarten besuchen. Nachdem schnell geklärt war, wer welche Ortsteile abdeckt, konnte es losgehen. Das Ziel: Kinderaugen zum Leuchten zu bringen.

STORNDORF

Dem in nichts nachstehen möchte auch die Kita „Haus der kleinen Füße“ in Storndorf, damit wirklich alle Schwalmtaler Kinder eine kleine Faschingsfreude erhalten. Hier geht es am Dienstag los. In Storndorf spielt der Posaunenchor an mehreren Stationen coronakonform ein Ständchen. In diesem Fall besteht der „kleine Posaunenchor“ aus einer Familie, berichtet Anne Wenzl vom Förderverein. Beim Aufspielen dürfen sich die Kinder dann ein Kamelletütchen abholen. Bei allen, die ihr Tütchen nicht abgeholt haben, legt es der Elternbeirat vor die Haustür.

Klassischerweise ziehen am Faschingsdienstag die Storndorfer Kinder von Haus zu Haus und sammeln selbst Süßigkeiten. Daher sei die Idee entstanden, das ganze in diesem Jahrumzudrehen. Weil es im Gegensatz zu Brauerschwend in Storndorf keine Faschingsvereinigung gebe und normalerweise die Feuerwehr und die Landfrauen die Fremdensitzung gemeinsam ausrichteten, sei die Überraschung für die Kinder in Storndorf etwas anders gestaltet worden.

In Schwalmtal sei der Förderverein Kita und Schule so organisiert, dass er für die komplette Gemeinde und nicht für einzelne Einrichtungen gelte, deshalb habe auch der Austausch zwischen Brauerschwend und Storndorf stattgefunden. Allen vom Förderverein sei es insbesondere während der Coronazeit wichtig, etwas zu machen, wovon die Kinder direkt profitierten. Als Nächstes seien die Grundschulen dran, ohne dass es an Fasching geknüpft ist. „Als Mutter finde ich es auch gut, einmal nicht alles selbst organisieren zu müssen, um die Kinder zur Zeit bei Laune zu halten“, sagt Wenzl.


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