7. April 2019 - Förderverein Diakoniestation Schwalmtal

Quelle: Mitteilungsblatt 13-2019

Mitgliederversammlung am 15. März 2019

Da die 1. Vorsitzende Renate Weber, Vadenrod erkrankt ist, begrüßt der 2. Vorsitzende Jürgen Adam die Mitglieder und Schwestern sowie als Vertreter des verhinderten Bürgermeisters Timo Georg, Manfred Steuernagel, Storndorf. Er eröffnet die Sitzung und stellt die Beschlussfähigkeit fest. Er bedauert, dass auch im vergangenen Jahr wieder zahlreiche Mitglieder verstorben sind, deren man nun gedachte.

Manfred Steuernagel übermittelt die Grüße des Bürgermeisters und der Gemeindevertretung und dankt dem Förderverein für die materielle und ideelle Unterstützung, die auch benötigt wird. Auch der eingerichtete Besuchsdienst wird sehr geschätzt, sodass die Betreuten gut versorgt sind. Die Arbeit des Fördervereins wird auch durch die Gemeinde vielfältig unterstützt. Er dankt Allen für ihre Arbeit und wünscht weiterhin alles Gute.

Jürgen Adam dankt für seine Ausführungen und leitet nun zu dem Vortrag des Abends mit dem Thema „Warum es DIE gesunde Ernährung nicht gibt, wie man sich dennoch gesund ernähren kann“, über. Gehalten wird er von Frau Sophia Reis, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Fulda, Fachbereich Ökotrophologie. Sie stellt die 10 Regeln der „Deutschen Gesellschaft für Ernährung“, DGE, vor, die folgende Empfehlungen beinhalten:

Lebensmittelvielfalt, Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, begrenzte Ergänzung durch tierische Produkte, gesunde Fette, Zucker- und Salzeinsparung, Wasser trinken, schonende Zubereitung, achtsam essen und trinken, auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben. Sie erläutert diese Punkte durch alltägliche Beispiele und zitiert zum Schluss einen Spruch von Ludwig Feuerbach „Der Mensch ist, was er isst.“ Sie beantwortet noch einige Fragen aus der Versammlung und bekommt als Dank für diesen interessanten Vortrag einen Blumenstrauß von Jürgen Adam überreicht.

Dieser erwähnt nun in seinem Geschäftsbericht, dass in Renate Georg eine Nachfolgerin für die ausscheidende Hannelore Georg (seelsorgerische Besuchsdienste) gefunden wurde, die auch von dieser eingearbeitet wird. Er weist daraufhin, dass jeder Mensch Betreuung braucht, in der Kindheit, Jugend und im Alter. Da wäre eine Betreuung durch die Familie wichtig. Diese wird seit nunmehr 29 Jahren durch die Sozialstation gewährleistet, die wiederum durch die Mitgliedsbeiträge und Spenden des Fördervereins unterstützt wird. Adam dankt allen Pflegerinnen und dem Pfleger für ihre wertvolle aber auch schwere Arbeit.

Es folgt nun der Bericht der Rechnerin Gisela Mager, die die Einnahmen und Ausgaben 2018 vorträgt und die Zahlen näher erläutert. Die Mitgliederzahl sei auf 482 zurückgegangen. Die Kasse wurde geprüft durch Horst Philipp und Erika Schlenstedt, die eine einwandfreie Kassenführung bescheinigten und deren Antrag auf Entlastung des Gesamtvorstandes einstimmig entsprochen wurde. Als neue Prüfer für 2019 wurden Erika Schlenstedt und Ernst Kreuder gewählt.

Der nun folgende Bericht der Leiterin der Sozialstation Karin Runge gibt einen Einblick in die Arbeit der Schwestern. Die gesunkene Zahl der Betreuten in 2018 ist in 2019 wieder auf fast 90 Personen gestiegen. Eine neue Kraft für Hauswirtschaft wurde eingestellt und einige Veranstaltungen, wie Gottesdienste und Kaffeenachmittage, wurden durchgeführt. Sie dankt Allen für ihre Arbeit und Hilfe und bittet darum, weiterhin Werbung für eine Mitgliedschaft im Förderverein zu machen.

In seinem Schlusswort schickt Jürgen Adam Genesungswünsche an die 1. Vorsitzende Renate Weber und wünscht Allen einen guten Nachhauseweg.


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