17. Dezember 2019 - SG Schwalmtal

Quelle: OZ Alsfeld 17.12.2019

SG Schwalmtal bleibt Stil und Philosophie weiterhin treu

Alexander Stach

Alexander Stach ist mit vier Treffer der beste Torschütze der SG Schwalmtal. Foto: Raab

SCHWALMTAL - Groß waren zumindest die Hoffnungen bei der SG Schwalmtal, dass der letztjährige Meister der Fußball-Kreisliga A Alsfeld lange um den Klassenerhalt in der Kreisoberliga Süd kämpfen kann. Zur Winterpause weist das Team von Trainer Daniel Schöppner auf dem letzten Tabellenplatz liegend allerdings nur sechs Zähler auf. Zu prognostizieren, dass es im Sommer wieder in Alsfelds höchster Spielklasse um Punkte gehen wird, dürfte daher nicht allzu gewagt sein.

"Es war für uns eine sehr fordernde, zugleich aber auch eine sehr lehrreiche Runde für uns bislang", so der SG-Trainer rückblickend. "Der Sprung von der A- in die Kreisoberliga ist vor allem in Sachen Tempo, Körperlichkeit, Zweikampfführung und Konsequenz doch groß. Zudem haben wir eine sehr junge Mannschaft, die aber ansonsten oben und nicht gegen den Abstieg gespielt hat."
Knackpunkt aus Sicht des Meistertrainers war aber vor allen Dingen, dass sein Team im September, als gegen Mitaufsteiger ASV Gießen am sechsten Spieltag der lang ersehnte erste Saisonsieg eingefahren werden konnte, die Ausfälle gleich mehrerer Stammspieler beklagt werden mussten. "Das konnten wir als kleiner Verein einfach nicht auffangen und die Spieler gleichwertig ersetzen. Zudem konnten wir deshalb in den letzten Wochen der Saison auch kaum mehr geordnet trainieren. Dennoch haben wir es sauber durchgezogen und uns ordentlich verkauft, dass es mit dem Punkten aber extrem schwer wurde, war dadurch klar", führt Schöppner aus.

So blieb es bis zum Jahresende bei dem einzigen Sieg und drei weiteren Punkteteilungen, die zumeist auf eigenen Platz in Brauerschwend zustande kamen. Einen einzigen Auswärtspunkt sammelten die Schwalmtaler beim spektakulären Derby-2:2 in Hattendorf, in dem sich die Gastgeber gleich vier Platzverweise einhandelten. "Es hört sich bei sechs Zählern sicher komisch an, wir hätten aber schon einige mehr haben können, haben es oftmals gut gemacht, aber leider unsere Chancen nicht verwertet und durch einige Fehler sowie die mangelnde Erfahrung dann doch verloren", beschreibt Schöppner. "Mit hoffentlich kompletterem Kader bin aber zuversichtlich, dass wir in der Restrunde mehr ausrichten können. Wir müssen unserem Stil und unserer Philosophie treu bleiben, weiterhin mutig auftreten und weiterhin einen guten Zusammenerhalt zeigen. Das ist das Wichtigste!"


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