15. Oktober 2011 - Ev. Kindergarten

Die spielen ja nur, oder warum Spielen wichtig ist

Elternabend im Kindergarten zum Thema Spielen

Zu dem ersten Elternabend in diesem Kindergartenjahr begrüßte Emilia Miller die Eltern und Frau Folke, Dozentin der Vogelsbergschule ganz herzlich. „Warum spielen so wichtig ist" war Thema des Abends und dieser begann auch mit einem Begrüßungsspiel: Während sich vorgestellt wurde, warf man ein Wollknäuel von Person zu Person und hielt den Faden dabei fest. So entstand ein Spinnennetz. Dieses Spiel hat Symbolkraft: Wir alle sind miteinander vernetzt, verbunden.

Brigitte Folke, u.a. lange Jahre Fachberaterin für Kindergärten im Vogelsbergkreis begann ihre Ausführungen zum Thema Spiel mit einem Zitat von Astrid Lindgren: „Kinder sollten mehr spielen, als viele Kinder es heute tun. Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann. Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme geheime Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird. Was auch geschieht, was man auch erlebt, man hat diese Welt in seinem Innern, die man sich halten kann."

Sie erläuterte, dass Spielen die Art der Kinder ist, sich die Welt anzueignen, zu lernen, sich mit Erlebtem auseinanderzusetzen. Schon bald nach der Geburt beginnt das Spiel: mit Händen und Füßen. Der Körper wird entdeckt, die Kinder „begreifen" ihre Umwelt. In der gesamten kindlichen Entwicklung helfen Spiele, Erlebtes zu verarbeiten, ein Stück von der Welt zu verstehen.

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Frau Volke, Kindergartenleiterin E. Miller

Die Erzieherinnen stellten dann eine Spielsituation im Kindergarten nach. Und gemeinsam mit den Eltern wurde zusammen getragen, was in solch einer Situation gelernt wird: Rücksichtnahme, Bedürfnisse äußern, Enttäuschung verarbeiten, Konzentration, beobachten, Geduld, Ausdauer, waren einige der genannten Begriffe. Mit einem Appell an Eltern und Erzieherinnen den Kindern Zeit, Raum, Rückzugsmöglichkeiten und liebevolle Unterstützung für deren Spiel zu bieten beendete die Referentin den interessanten Vortrag.

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Puppenspiel

Frau Miller bedankte sich bei Frau Folke für ihre Ausführungen und bei dem bisherigen Elternbeirat, Frau Käßke, Frau Schlosser, Frau Steuernagel und Frau Riegelmann für die gute und kreative Zusammenarbeit mit einem Blumenstrauß. Dieser stellte in einem Puppenspiel sehr kreativ die Arbeit des Elternbeirates dar, um die Eltern zur Mitarbeit in diesem Gremium zu animieren.

Nach dieser Einleitung begaben sich die Eltern in den Gruppenraum der Kinder, um ihre neuen Vertreter zu wählen. Das Ergebnis: Der alte Elternbeirat ist der neue Elternbeirat:

Pinguingruppe: Frau Riegelmann, Frau Steuernagel

Bärengruppe: Frau Schlosser, Frau Käßke

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Der alte ist auch der neue Elternbeirat

Mit einigen Informationen zum Gruppenalltag und den Glückwünschen für die gewählten Elternvertreter wurde der Abend dann beschlossen.

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