Lage

Storndorf liegt am Nordhang des Vogelsberges in einer 814 ha großen Gemarkungsfläche am Oberlauf der Schwalm. Das Gelände hat seinen höchsten Punkt mit etwa 490 m NN am Fehdenberg und fällt nach Norden hin bis zur Schwalm bei der ehemaligen Molkerei auf etwa 355 m NN ab. Der Ort zählt 775 Einwohner (Stand: 2016).  Mehr zur Bevölkerungsentwicklung im Kapitel Der Kulturraum / Bevölkerungs- und Sozialstruktur.
Mit Wirkung vom 31. Dezember 1971 schloss sich Storndorf mit den Gemeinden Rainrod, Renzendorf, Brauerschwend, Hopfgarten, Hergersdorf, Ober-Sorg, Unter-Sorg und Va­denrod zu einer Großgemeinde mit dem Namen Schwalmtal zusammen.

 

UmrisskarteDeuVBSchwalmtal_klein


Geologie und
Oberflächengestaltung

Geologisch gesehen gehört das Gebiet der Gemarkung Storndorf zur geschlossenen Basaltmasse des Vogelsberges, die mit ca. 2500 km² Fläche die größte auf dem europäischen Festland ist. Auf einem überwiegend von Buntsandstein ge­bildetem Untergrund haben sich hauptsächlich im Ober­miozän aus mehreren Eruptionszentren eine Anzahl mäch­tiger Basaltdecken ergossen.

Innerhalb der Grenzen Storndorfs stehen jüngere und ältere Basalte an. Der östliche Teil der Gemarkung wird von den älteren Basaltformationen eingenommen. Sie sind dunkel und zeolithreich. Im Süden der Gemarkung steht Dolerit an. Der Dolerit im Gebiet von Storndorf und Meiches enthält nach LUDWIG "viel grünlichen Labradorit, welcher mit seinen Krystallenden in die großen Blasenräume hereinragt und dem Gesteine ein grünlich geflecktes Aussehen gibt. "Die Höhen westlich von Storndorf werden von jüngerem basischem Basalt aufgebaut. Außer den tertiären Basaltformationen sind innerhalb der Storndorfer Gemarkung nur noch die Sedimente des Holozäns von Bedeutung.

Nach SCHÖNHALS ist die heutige Höhe des Vogelsberges nicht allein auf das Empordringen der Basaltlava zurückzuführen. Viele Tatsachen sprechen dafür, dass bereits die vorbasaltische Oberfläche geneigt war. Aber auch während und nach der Bildung der Basalte, insbesondere bei der Wende vom Tertiär zum Quartär, führten Schollenbewegungen zur Heraushebung des zentralen Gebirges, sodass damals der Vogelsberg seine heute Form erhielt. Charakteristisch für den Vogelsberg ist die radiale Anordnung der großen Bäche, die es in langgestreckte Rücken unterschiedlicher Breite und Höhe gliedern.

Zur Verdeutlichung der Oberflächengestaltung in der Storndorfer Gemarkung sollen die folgenden Abbildungen dienen.

ProfileUebs_gross

ProfilAB_gross

Storndorf liegt in einer mitteleren Höhe von 360m bis 390 m NN. Der tieftse Punkt der Gemarkung liegt nordöstlich des Ortes in ca. 350 mNN Höhe.Der höchste Punkt ist im Fehdenberg mit 490 mNN südlich der Gemeinde zu suchen.

Wie aus der Abb. 1 und aus dem Profil AB zu ersehen ist, sind innerhalb der Storndorfer Gemarkung drei kleinere Riedel ausgeprägt und zwar zwischen dem Tal der Schwalm und dem Schuhgrundtal, dem Schuhgrund- und Köppelsbachtal und dem Köpellsbachtal und Wannbachtal. Diese Riedel liegen zwischen zwei größeren Rücken, die sich zwischen dem Tal der Schwalm und dem Tal der Antrift einerseits und dem Wannbachtal und dem Tal der Lauter andererseits, ausgebildet haben. Schwalm, Schuhgrundsbach, Köppelsbach (Martinsbach) und Wannbach fließen unterhalb von Storndorf zusammen und bilden dort die eigentliche Schwalm. Hier beginnt gleichzeitig eine Naturrraum, den JÄCKEL als Storndorfer Mulde bezeichnet.


Die Böden

Entsprechend den geologischen Gegebenheiten überwie­gen in der Storndorfer Gemarkung Basaltverwitterungsbö­den, die vornehmlich ackerbaulich genutzt werden. Die durchschnittliche Bodenzahl beträgt 36. Vereinzelt werden allerdings deutlich höhere Werte gemessen und zwar in denjenigen Gemarkungsteilen, in denen Löß an der Bodenbil­dung beteiligt ist.


Das Klima

Unsere Gemeinde, nach dem Klimaatlas von Hessen im Grenzbereich der Klimagebiete Südwestdeutschlands und Mitteldeutschlands gelegen, zeichnet sich durch ganzjährige Niederschlagstätigkeit und ausgeprägte Jahreszeiten mit entsprechendem Temperaturverlauf aus.
Die Jahresmitteltemperatur beträgt etwa 7,5°C (Hoher Vo­gelsberg 5,5°C, Rhein-Main-Gebiet 9°C). Die höchste Temperatur wird mit 15,5°C im Juli erreicht, während der Januar mit im Mittel -1,5°C der kälteste Monat ist. Die Zahl der Frosttage liegt bei 100-120, von denen etwa 30-40 Eistage sind. Mit Spätfrösten ist bis Mitte Mai zu rechnen. Besonders frostgefährdet ist die Tallage der Schwalm.
Die größte monatliche Niederschlagsmenge weist der Juli mit 86 mm auf, weil im Sommer feuchte ozeanische Luft­massen den Raum beeinflussen. Die überwiegend trockene östliche Luftzufuhr kontinentalen Ursprungs bewirkt dage­gen einen Tiefstwert des Niederschlags im März mit 46 mm. Der Frühling zieht etwa 15 Tage später ein als in der Wette­rau.


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