21. September 2016 - BLICK ZURÜCK: Was geschah vor 20 JAHREN?

Quelle: OZ Alsfeld 24.09.1996

Bei der Zehn-Jahres-Feier wurde das 100. Mitglied willkomen geheißen

Landfrauen Storndorf feierten das erste runde Jubiläum mit einer Ausstellung

gruendungsvorstand landfrauen

Blumen gab es für den Gründungsvorstand. Foto: tr

STORNDORF (tr). Jeder Verein ist so aktiv wie seine Mitglieder. Daß die Mitglieder des Landfrauenvereins aus Storndorf und Vadenrod sehr rege sind, zeigte sich bei der Ausstellung zum zehnjährigen Bestehen des Vereins am Wochenende. Die Frauen hatten in der Turnhalle des Dorfgemeinschaftshauses die Arbeiten, die in den vergangenen zehn Jahren bei den Vereinsabenden entstanden waren, zusammengetragen.

Da waren selbstgebatikte Seidentücher ebenso zu sehen, wie kunstvoll bemalte Keramikfiguren und gestrickte Schäfchen. Die selbstgefertigten Puppen und Teddybären hatten die Frauen dekorativ in alten Puppenwagen oder Kinderstühlchen ausgestellt. Die Besucher konnten sich Anregungen zum Basteln von Seidenblumengestecken holen oder die Chronik des Vereins anhand von Bildmappen nachvollziehen.

Die Vorsitzende des Landfrauenvereins Storndorf/Vadenrod, Brunhilde Jung, eröffnete die Veranstaltung mit einigen Worten zur Bedeutung und Geschichte der Landfrauenvereine. Sie berichtete, daß im Landfrauenverband zirka 550000 Mitglieder aller Schichten organisiert sind. Allein der Bezirksverein Aisfeld zählt 1300 Mitglieder. Der Jubiläumsverein ist der zweitjüngste im Bezirk und konnte bei seiner Feier das 100. Mitglied begrüßen.

Die Bezirksvorsitzende Ursula Becker gratulierte dem Verein ebenso wie Vertreter der ortsansässigen Vereine, die der Vorsitzenden stellvertretend ein Präsent überreichten. Zu den Gratulanten gehörte auch Bürgermeister Jürgen Adam, der anmerkte, daß sich die traditionellen Rollen der Landfrauen im Laufe der Jahre gewandelt hätten. Zu den drei „K" für Kinder, Küche und Kirche hätten sich Kultur, Kommunalpolitik und Kosmetik gesellt.

Pfarrer Reinhard Helm und die Ortsvorsteher der beiden Gemeinden Helmut Helm und Karl Übrig gratulierten ebenso wie Vertreter des DRK-Ortsver-ba'ndes und der Sparkasse Vogelsbergkreis.

Im Anschluß an die Grußworte konnten sich die Gäste den selbstgebackenen Kuchen der Landfrauen schmecken lassen. Der Höhepunkt des Nachmittags war sicher die Lesung von Uwe Henkhaus aus seinem Buch „Das Treibhaus der Unsittlichkeit". Der Autor hat in diesem Buch Geschichten, Bilder und Lieder aus hessischen Spinnstuben zusammengetragen. Viele der Gäste konnten sich noch an diese Zeit erinnern, und die Jüngeren stellten fest, daß auch damals die Jugend viel Schabernack getrieben hat. Das Hessenquartett untermalte die Lesung mit Liedern aus dem Buch und erntete dafür viel Applaus.

Die Vorsitzende bedankte sich bei allen, die zur Gestaltung der Jubiläumsfeier beigetragen hatten und noch einmal ganz besonders beim Gründungsvorstand und überreichte ihnen ein Blumenpräsent.

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